#Pferd
22.06.2025

Gesundheits-Booster: Herpes beim Pferd impfen – 6 Gründe, warum es sich wirklich lohnt

Herpes beim Pferd, Gesundheits-Booster: Herpes beim Pferd impfen – 6 Gründe, warum es sich wirklich lohnt

So schützt Du Dein Pferd nachhaltig vor dem Herpesvirus

Herpes beim Pferd impfen ist ein Thema, das viele Pferdehalter bewegt – und das zu Recht. Denn Herpes gehört zu den gefährlichsten und gleichzeitig am häufigsten vorkommenden Infektionskrankheiten beim Pferd. Die Krankheit wird durch das Equine Herpesvirus (EHV) ausgelöst und kann Atemwegsprobleme, Fehlgeburten bei tragenden Stuten und in besonders schweren Fällen sogar Lähmungen verursachen. Besonders tückisch: Das Virus schlummert oft lange im Körper und wird bei Stress oder geschwächtem Immunsystem reaktiviert. Eine konsequente Impfung kann zwar keine vollständige Infektion verhindern, aber sie reduziert die Viruslast und damit die Schwere des Krankheitsverlaufs erheblich – und schützt so nicht nur Dein Pferd, sondern auch seine Stallgenossen.

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Warum die Herpes-Impfung mehr als nur ein "Kann" ist

Viele Pferdehalter fragen sich: Muss ich wirklich Herpes beim Pferd impfen lassen, wenn mein Tier doch gesund aussieht? Die Antwort ist ein klares Ja – denn Herpes ist hoch ansteckend und breitet sich besonders in größeren Stallgemeinschaften rasend schnell aus. Selbst Pferde, die äußerlich keine Symptome zeigen, können das Virus ausscheiden und andere Tiere infizieren. Eine Impfung trägt dazu bei, diese stille Verbreitung zu unterbinden. Besonders sinnvoll ist sie bei Turnierpferden, Zuchtstuten, Fohlen und in Ställen mit viel Pferdewechsel. Aber auch bei Freizeitpferden ist die Impfung ein wirksamer Schutzschild – vor allem, wenn Du regelmäßig an Kursen, Ausritten oder Veranstaltungen teilnimmst.

Wann Du Herpes beim Pferd impfen solltest

Der optimale Zeitpunkt, um Herpes beim Pferd impfen zu lassen, hängt vom Alter, der Nutzung und dem Gesundheitszustand Deines Pferdes ab. In der Regel beginnt die Grundimmunisierung ab einem Alter von sechs Monaten. Sie besteht aus zwei Impfungen im Abstand von etwa vier bis sechs Wochen. Danach folgt eine regelmäßige Auffrischung – meist alle sechs Monate. Für tragende Stuten gelten besondere Vorgaben: Sie sollten im 5., 7. und 9. Trächtigkeitsmonat geimpft werden, um das Risiko einer Fehlgeburt zu minimieren. Auch bei erhöhter Ansteckungsgefahr im Stall – etwa bei einem Ausbruch – kann eine Impfung innerhalb weniger Tage helfen, eine weitere Verbreitung zu verhindern. wenn du aus bist Kirchroth ,Hayingen, Bad Rodach, Tanna, Sie können ihren Tierarzt findenBovenden .

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Impfplan für Herpes beim Pferd

Fohlen ab 6. Lebensmonat, 2x im Abstand von 4–6 Wochen Nur gesunde Tiere impfen lassen
Turnierpferde alle 6 Monate Oft Voraussetzung für Turnierstart (FN)
Tragende Stuten im 5., 7. und 9. Trächtigkeitsmonat Schutz vor virusbedingten Fehlgeburten
Stall mit Herpes-Ausbruch sofortige Impfung aller ungeimpften Pferde Seuchenhafte Ausbreitung eindämmen
Freizeitpferde halbjährlich empfohlen Besonders bei Kursen, Reitbeteiligungen sinnvoll

Was Du vor der Herpes-Impfung beachten solltest

Vor jeder Impfung gegen Herpes solltest Du den Gesundheitszustand Deines Pferdes genau überprüfen. Nur klinisch gesunde Tiere dürfen geimpft werden – Fieber, Husten oder andere Anzeichen einer Krankheit sind klare Ausschlusskriterien. Idealerweise sollte die Impfung in einer ruhigen Phase erfolgen, in der Dein Pferd wenig Stress hat. Achte darauf, dass es mindestens 14 Tage nach der Impfung keinen größeren Transport oder anstrengenden Wettkampf durchläuft. Auch Entwurmung und Zahnpflege sollten idealerweise vorher abgeschlossen sein. Besprich mit Deiner Tierärztin oder Deinem Tierarzt, ob eine Blutuntersuchung sinnvoll ist – sie kann Hinweise auf den Immunstatus geben und helfen, den idealen Zeitpunkt zu wählen. Wenn du dasselbe Problem in ähnlichen Städten wie Blowatz, Kleinostheim, Weismain, Uelzen und Wittmund findest.

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Wie sicher ist die Herpes-Impfung für Dein Pferd?

Die Impfung gegen Herpes gilt als gut verträglich. In seltenen Fällen kann es zu leichten Impfreaktionen wie einer Schwellung an der Einstichstelle, leichter Temperaturerhöhung oder Mattigkeit kommen. Diese Symptome klingen meist innerhalb von 48 Stunden wieder ab. Allergische Reaktionen sind extrem selten, aber nicht völlig ausgeschlossen – sie sollten dann natürlich sofort tierärztlich behandelt werden. Wichtig zu wissen: Auch geimpfte Pferde können sich mit dem Virus infizieren, allerdings in der Regel ohne schwere Symptome. Die Impfung reduziert nicht nur den Krankheitsverlauf, sondern auch die Viruslast und das Risiko der Weitergabe – ein zentraler Punkt in der Stallhygiene und Bestandsprophylaxe.

Warum Stallgemeinschaften nur gemeinsam geschützt sind

Die Entscheidung, Herpes beim Pferd zu impfen, ist nicht nur eine individuelle, sondern auch eine gemeinschaftliche Verantwortung. Denn ein einzelnes geimpftes Pferd ist zwar besser geschützt, aber in einer nicht geimpften Herde dennoch gefährdet – und umgekehrt. Je mehr Tiere innerhalb einer Stallgemeinschaft geimpft sind, desto besser funktioniert der sogenannte „Bestandsschutz“. Deshalb ist es sinnvoll, sich im Stall abzusprechen und gemeinsam Impfpläne zu koordinieren. Einige Ställe machen die Impfung mittlerweile zur Pflicht – aus gutem Grund. Denn nichts gefährdet den Stallbetrieb so sehr wie ein Herpes-Ausbruch, der nicht nur gesundheitliche Schäden, sondern auch Quarantäne, Kosten und lange Trainingspausen zur Folge haben kann.

Fazit: Herpes beim Pferd impfen bedeutet Verantwortung übernehmen

Herpes beim Pferd impfen ist keine Kleinigkeit – sondern eine Investition in die Gesundheit und Sicherheit Deines Pferdes und der gesamten Stallgemeinschaft. Die Impfung schützt nicht nur vor schwerem Krankheitsverlauf, sondern auch vor den seelischen Belastungen, die ein Ausbruch für Mensch und Tier mit sich bringt. Gerade weil Herpes so heimtückisch verläuft und oft unbemerkt weitergegeben wird, ist die vorbeugende Impfung ein wirksames Mittel, um Ruhe und Sicherheit in den Stallalltag zu bringen. Wenn Du regelmäßig impfst, sorgst Du dafür, dass Dein Pferd bestens gerüstet ist – für Training, Turniere, Zucht oder ganz einfach für ein gesundes, glückliches Leben.

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