Futtermengen bei Katzen – 17 starke Regeln für die Ernährung
#Katze
17.12.2025

Futtermengen bei Katzen – 17 starke Regeln für die Ernährung

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Warum Futtermengen bei Katzen oft falsch eingeschätzt werden

Die Futtermengen bei Katzen gehören zu den häufigsten Unsicherheiten im Alltag von Haltern und Halterinnen. Viele Katzen bekommen ihr Futter nach Gefühl, nach Angaben auf der Verpackung oder nach dem berühmten „hungrigen Blick“. Genau hier beginnt jedoch eines der größten Gesundheitsprobleme moderner Katzenhaltung: Über- oder Unterfütterung. Katzen zeigen Hunger nicht immer zuverlässig an, und umgekehrt betteln viele Katzen aus Gewohnheit, Langeweile oder Erwartung – nicht aus echtem Bedarf. Wer sich allein darauf verlässt, riskiert langfristig Übergewicht, Mangelerscheinungen oder Verdauungsprobleme.

Hinzu kommt, dass sich die Lebensweise vieler Katzen in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat. Wohnungskatzen bewegen sich oft deutlich weniger als Freigänger, werden aber häufig genauso gefüttert. Gleichzeitig sind viele Futtersorten sehr energiereich, sodass kleine Mengen bereits viele Kalorien liefern. Ohne Wissen über Futtermengen bei Katzen entsteht so schnell ein Kalorienüberschuss, der zunächst unauffällig bleibt, aber langfristig schwerwiegende Folgen haben kann.

Auch die Vielfalt an Futterarten sorgt für Verwirrung. Nassfutter, Trockenfutter, Mischfütterung, BARF oder Diätfutter – jede Variante hat eigene Regeln für die richtige Menge. Wer hier nicht versteht, wie man die Futtermenge für Katzen berechnen kann, orientiert sich oft an pauschalen Empfehlungen, die der individuellen Katze nicht gerecht werden. Dabei unterscheiden sich Katzen stark: Alter, Gewicht, Aktivität, Kastrationsstatus und Gesundheitszustand spielen eine entscheidende Rolle.

Dieser Artikel hilft Dir, Futtermengen bei Katzen realistisch einzuschätzen und sicher anzupassen. Du erfährst, was eine richtige Katzenernährung ausmacht, wie Du die Futtermenge für Deine Katze sinnvoll berechnest und worauf Du bei einer Diät bei Katzen achten musst, damit sie gesund und stressfrei bleibt. Ziel ist es nicht, jede Mahlzeit zu kontrollieren, sondern ein stabiles, katzengerechtes Fütterungssystem zu schaffen, das Gesundheit, Wohlbefinden und Genuss miteinander verbindet.

Grundprinzipien der richtigen Katzenernährung

Um Futtermengen bei Katzen richtig zu verstehen, ist es wichtig, die biologischen Grundlagen der Katzenernährung zu kennen. Katzen sind reine Fleischfresser. Ihr Stoffwechsel ist darauf ausgelegt, Energie hauptsächlich aus tierischem Protein und Fett zu gewinnen, nicht aus Kohlenhydraten. Eine richtige Katzenernährung orientiert sich daher nicht nur an der Menge, sondern auch an der Zusammensetzung des Futters. Selbst die korrekt berechnete Futtermenge hilft wenig, wenn das Futter nicht zum natürlichen Bedarf der Katze passt.

Ein zentrales Prinzip ist die Energiedichte. Hochwertiges Nassfutter enthält viel Wasser und liefert pro Gramm weniger Kalorien als Trockenfutter. Deshalb sehen Futtermengen bei Katzen je nach Futterart sehr unterschiedlich aus. Eine Katze kann große Portionen Nassfutter bekommen und trotzdem ihr Idealgewicht halten, während kleine Mengen Trockenfutter bereits zu einer Überversorgung führen können. Wer das nicht berücksichtigt, füttert schnell zu viel – obwohl der Napf scheinbar nie richtig voll ist.

Ein weiteres Grundprinzip ist Regelmäßigkeit. Katzen profitieren von festen Fütterungszeiten und gleichbleibenden Portionen. Ständiges Nachfüllen oder freier Zugang zu energiereichem Futter erschwert es, die Futtermenge für Katzen zu berechnen und fördert unkontrolliertes Fressen. Gerade Wohnungskatzen neigen dann dazu, aus Langeweile zu fressen, was langfristig eine Diät bei Katzen notwendig machen kann.

Auch das Körpergewicht allein ist kein ausreichender Maßstab. Zwei Katzen mit gleichem Gewicht können völlig unterschiedliche Futtermengen benötigen, je nach Muskelanteil, Aktivitätsniveau und Stoffwechsel. Die richtige Katzenernährung berücksichtigt deshalb immer das individuelle Tier und nicht nur Tabellen oder Verpackungsangaben. Erst wenn diese Grundprinzipien verstanden sind, lassen sich Futtermengen sinnvoll anpassen.

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Futtermengen bei Katzen – was wirklich zählt

Viele Halter und Halterinnen fragen sich, welche Faktoren bei Futtermengen bei Katzen wirklich entscheidend sind. Die wichtigste Erkenntnis lautet: Es gibt keine universelle Menge, die für alle Katzen passt. Stattdessen setzt sich der individuelle Bedarf aus mehreren Bausteinen zusammen, die gemeinsam betrachtet werden müssen. Wer nur nach Grammangaben füttert, übersieht oft entscheidende Unterschiede zwischen einzelnen Katzen.

Der wichtigste Faktor ist der Energiebedarf. Dieser hängt stark von Aktivität und Lebensumständen ab. Eine junge, aktive Katze mit Freigang verbraucht deutlich mehr Energie als eine ältere Wohnungskatze, die den Großteil des Tages schläft. Entsprechend müssen die Futtermengen bei Katzen angepasst werden, selbst wenn beide Tiere gleich schwer sind. Wird dieser Unterschied ignoriert, ist Übergewicht fast vorprogrammiert.

Auch der Kastrationsstatus spielt eine große Rolle. Nach der Kastration sinkt der Energiebedarf vieler Katzen um bis zu 30 Prozent, während der Appetit häufig steigt. Wird die Futtermenge nicht angepasst, nimmt die Katze schleichend zu. Genau hier scheitern viele Versuche der richtigen Katzenernährung, weil das Futter gleich bleibt, obwohl sich der Stoffwechsel verändert hat.

Ein weiterer Punkt ist die Verdaulichkeit des Futters. Hochwertige Futtersorten werden besser verwertet, sodass geringere Mengen ausreichen. Minderwertige Produkte führen dazu, dass Katzen mehr fressen müssen, um satt zu werden. Wer langfristig gesunde Futtermengen bei Katzen etablieren möchte, sollte deshalb immer Qualität und Menge gemeinsam betrachten – nicht getrennt voneinander.

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Futtermenge für Katzen berechnen – die wichtigsten Faktoren

Die Futtermenge für Katzen berechnen klingt komplizierter, als sie tatsächlich ist, wenn man die richtigen Einflussfaktoren kennt. Grundlage ist immer das Idealgewicht der Katze, nicht das aktuelle Gewicht bei Übergewicht. Viele Katzen werden dauerhaft zu viel gefüttert, weil sich die Futtermenge am Ist-Gewicht orientiert, statt am gesunden Zielgewicht.

Zu den wichtigsten Faktoren gehören Alter, Aktivität, Kastrationsstatus und Futterart. Kitten und junge Katzen benötigen mehr Energie pro Kilogramm Körpergewicht als erwachsene Tiere, da sie wachsen und sich viel bewegen. Senioren hingegen brauchen oft weniger Kalorien, dafür aber besonders hochwertiges Protein, um Muskelabbau zu vermeiden. Entsprechend unterscheiden sich die Futtermengen bei Katzen je nach Lebensphase deutlich.

Auch die Art der Haltung beeinflusst die Berechnung. Freigänger haben meist einen höheren Energiebedarf als Wohnungskatzen, da sie sich mehr bewegen und ihre Körpertemperatur stärker regulieren müssen. Bei Wohnungskatzen ist es besonders wichtig, die Futtermenge für Katzen zu berechnen, um schleichendes Übergewicht zu vermeiden. Hier sind genaue Portionen wichtiger als großzügige Schätzungen.

Schließlich spielt auch der Gesundheitszustand eine Rolle. Katzen mit chronischen Erkrankungen, hormonellen Störungen oder nach Operationen benötigen angepasste Futtermengen. In solchen Fällen sollte die richtige Katzenernährung immer in Absprache mit dem Tierarzt erfolgen, um Unter- oder Überversorgung zu vermeiden.

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Gewicht, Alter & Aktivität – so verändern sich Futtermengen

Das Körpergewicht ist einer der wichtigsten Anhaltspunkte, wenn es um Futtermengen bei Katzen geht – allerdings nur dann, wenn es richtig interpretiert wird. Entscheidend ist nicht das aktuelle Gewicht, sondern das Idealgewicht. Eine Katze mit Übergewicht braucht nicht „mehr Futter, weil sie größer ist“, sondern eine gezielt angepasste Menge, die sich am gesunden Zielgewicht orientiert. Genau hier passieren viele Fehler, die später eine Diät bei Katzen notwendig machen.

Auch das Alter beeinflusst den Energiebedarf stark. Kitten benötigen deutlich mehr Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht, da sie wachsen, spielen und Muskeln aufbauen. Die richtige Katzenernährung für junge Katzen sieht deshalb größere Futtermengen oder häufigere Mahlzeiten vor. Erwachsene Katzen stabilisieren ihren Bedarf, während Senioren oft weniger Energie benötigen, aber gleichzeitig hochwertigeres Futter brauchen, um Muskelabbau zu verhindern.

Die Aktivität ist ein weiterer Schlüsselfaktor. Eine agile Freigängerkatze verbrennt täglich deutlich mehr Kalorien als eine ruhige Wohnungskatze. Werden beide gleich gefüttert, nimmt die Wohnungskatze zwangsläufig zu. Deshalb müssen Futtermengen bei Katzen immer an den tatsächlichen Alltag angepasst werden – nicht an Idealvorstellungen oder frühere Lebensphasen.

Halter und Halterinnen sollten regelmäßig prüfen, ob sich Bewegungsverhalten oder Lebensumstände geändert haben. Schon kleine Anpassungen bei Gewicht oder Aktivität erfordern oft eine neue Berechnung der Futtermenge, um langfristig gesund zu bleiben.

Nassfutter vs. Trockenfutter – Unterschiede bei der Futtermenge

Ein häufiger Grund für falsche Futtermengen bei Katzen liegt im Unterschied zwischen Nass- und Trockenfutter. Nassfutter besteht zu einem großen Teil aus Wasser und hat eine geringere Energiedichte. Das bedeutet: Die Katze darf größere Mengen fressen, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen. Trockenfutter hingegen ist stark konzentriert und liefert auf kleiner Menge sehr viele Kalorien.

Viele Halter und Halterinnen unterschätzen Trockenfutter. Schon kleine Extras können den täglichen Energiebedarf deutlich überschreiten. Wer Trockenfutter füttert, muss die Futtermenge für Katzen berechnen und konsequent einhalten. Freies Nachfüllen führt fast immer zu Übergewicht – besonders bei kastrierten Wohnungskatzen.

Die richtige Katzenernährung bevorzugt in vielen Fällen Nassfutter, da es den natürlichen Trinkbedarf unterstützt und besser sättigt. Katzen fühlen sich länger satt, was Betteln und Frust reduziert. Dadurch lassen sich Futtermengen bei Katzen leichter kontrollieren, ohne dass die Katze hungert.

Trockenfutter kann sinnvoll sein, sollte aber bewusst eingesetzt werden – etwa als kleine Portion, Snack oder Bestandteil einer kontrollierten Mischfütterung. Entscheidend ist immer die Gesamtenergiemenge pro Tag.

Mischfütterung – wie Futtermengen richtig kombiniert werden

Bei der Mischfütterung ist besondere Aufmerksamkeit gefragt, da sich Fehler bei den Futtermengen hier schnell summieren. Nass- und Trockenfutter dürfen nicht einfach „zusätzlich“ gefüttert werden, sondern müssen gemeinsam betrachtet werden. Jede Portion zählt in die Tagesbilanz.

Viele Katzenhalter geben morgens Nassfutter und lassen Trockenfutter tagsüber stehen. Ohne genaue Berechnung entsteht so oft ein Kalorienüberschuss. Wer die Futtermenge für Katzen berechnen möchte, sollte zuerst festlegen, wie viele Kalorien pro Tag insgesamt benötigt werden – und diese dann auf Nass- und Trockenfutter aufteilen.

Die richtige Katzenernährung bei Mischfütterung funktioniert am besten mit festen Zeiten und klaren Portionen. Trockenfutter eignet sich gut für Futterspiele oder Futterautomaten, während Nassfutter die Hauptmahlzeit bildet. So bleibt die Kontrolle über die Futtermengen bei Katzen erhalten.

Besonders bei Katzen, die zu Übergewicht neigen, ist Disziplin wichtig. Mischfütterung kann funktionieren – aber nur, wenn sie geplant und nicht „nach Gefühl“ erfolgt.

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Freigänger und Wohnungskatzen – unterschiedliche Bedürfnisse

Freigänger und Wohnungskatzen unterscheiden sich deutlich in ihrem Energiebedarf. Freigänger verbrauchen Energie durch Bewegung, Temperaturausgleich und Jagdverhalten. Entsprechend dürfen ihre Futtermengen bei Katzen oft höher liegen, ohne dass sie zunehmen.

Wohnungskatzen hingegen bewegen sich meist weniger. Selbst spielaktive Wohnungskatzen erreichen selten das Aktivitätsniveau eines Freigängers. Wird die Futtermenge nicht angepasst, kommt es schleichend zu Gewichtszunahme. Deshalb ist es besonders wichtig, bei Wohnungskatzen die Futtermenge für Katzen zu berechnen und regelmäßig zu überprüfen.

Die richtige Katzenernährung für Wohnungskatzen setzt auf hochwertige Proteine, moderate Fettmengen und klare Portionierung. Zusätzlich sollte Bewegung aktiv gefördert werden, um den Energieverbrauch zu erhöhen. Nur so bleiben Futtermengen bei Katzen langfristig im gesunden Rahmen.

Übergewicht vermeiden – typische Fütterungsfehler

Übergewicht entsteht selten plötzlich. Meist sind es kleine Fehler, die sich summieren. Häufige Ursachen sind zu große Portionen, zusätzliche Snacks, unkontrolliertes Trockenfutter und falsche Einschätzung des Körperzustands. Wer die Futtermengen bei Katzen nicht regelmäßig überprüft, bemerkt Gewichtszunahme oft erst spät.

Ein weiterer Fehler ist das Nachgeben bei Betteln. Viele Katzen betteln nicht aus Hunger, sondern aus Gewohnheit. Wird darauf mit Futter reagiert, lernt die Katze schnell, dass Betteln erfolgreich ist. Die richtige Katzenernährung setzt hier klare Regeln und feste Fütterungszeiten.

Auch Leckerlis werden häufig unterschätzt. Sie können einen erheblichen Teil der täglichen Kalorien ausmachen und die Futtermenge  unbemerkt sprengen. Wer Übergewicht vermeiden möchte, muss Snacks in die Tagesration einrechnen oder bewusst reduzieren.

Diät bei Katzen – wann sie sinnvoll ist

Eine Diät bei Katzen ist dann sinnvoll, wenn das Idealgewicht deutlich überschritten wird oder gesundheitliche Risiken bestehen. Übergewicht erhöht das Risiko für Diabetes, Gelenkprobleme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wichtig ist: Eine Diät darf niemals radikal erfolgen. Katzen dürfen nicht hungern.

Die Futtermengen bei Katzen werden bei einer Diät schrittweise reduziert und an das Zielgewicht angepasst. Dabei steht hochwertiges Protein im Vordergrund, um Muskelabbau zu vermeiden. Die richtige Katzenernährung während einer Diät sorgt dafür, dass die Katze satt bleibt und sich weiterhin wohlfühlt.

Eine erfolgreiche Diät bei Katzen erfordert Geduld. Gewichtsverlust sollte langsam erfolgen, idealerweise nicht mehr als ein Prozent des Körpergewichts pro Woche. So bleibt der Stoffwechsel stabil und das Risiko für gesundheitliche Komplikationen gering.

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Diät bei Katzen richtig umsetzen – ohne Hungern

Damit eine Diät bei Katzen funktioniert, muss sie alltagstauglich sein. Kleine, regelmäßige Mahlzeiten helfen, Hungerphasen zu vermeiden. Futterspiele und Suchspiele verlängern die Fresszeit und sorgen für mentale Beschäftigung. So lassen sich Futtermengen  reduzieren, ohne Frust zu erzeugen.

Auch Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil. Mehr Aktivität erhöht den Kalorienverbrauch und unterstützt den Abnehmerfolg. Die richtige Katzenernährung kombiniert reduzierte Futtermenge mit mehr Bewegung, nicht mit radikalem Futterentzug.

Halter und Halterinnen sollten den Fortschritt regelmäßig kontrollieren, idealerweise durch Wiegen oder Körperzustandsbeurteilung. So lässt sich die Futtermenge für Katzen berechnen und bei Bedarf feinjustieren.

Futtermengen bei Katzen im Mehrkatzenhaushalt

Im Mehrkatzenhaushalt sind Futtermengen  besonders schwer zu kontrollieren. Unterschiedliche Bedürfnisse, Futterneid und heimliches Mitfressen erschweren die Übersicht. Hier sind getrennte Futterplätze oder zeitlich gesteuerte Fütterung sinnvoll.

Die richtige Katzenernährung im Mehrkatzenhaushalt erfordert individuelle Portionen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass jede Katze ihre passende Menge bekommt. Andernfalls nimmt oft eine Katze zu, während eine andere zu wenig bekommt.

Leckerlis & Snacks – kleine Belohnungen mit großer Wirkung

Leckerlis spielen im Alltag vieler Katzen eine große Rolle. Sie werden als Belohnung gegeben, als Zeichen von Zuneigung, zur Beschäftigung oder einfach zwischendurch, weil die Katze süß schaut. Genau darin liegt jedoch die größte Gefahr: Kleine Extras wirken harmlos, haben aber oft einen deutlich größeren Einfluss auf die tägliche Energieaufnahme, als viele vermuten. Gerade weil sie nicht als „richtige Mahlzeit“ wahrgenommen werden, geraten sie schnell aus dem Blick.

Viele Snacks bestehen aus stark konzentrierten Zutaten, enthalten viel Fett oder Zuckerersatzstoffe und liefern auf sehr kleiner Menge erstaunlich viele Kalorien. Wird mehrmals täglich „nur ein bisschen“ gegeben, summiert sich das über Wochen und Monate erheblich. Häufig entsteht so eine schleichende Gewichtszunahme, die lange unbemerkt bleibt. Besonders kritisch ist das bei Katzen, die wenig Bewegung haben oder bereits zu Fülle neigen.

Ein weiteres Problem ist die emotionale Verknüpfung. Katzen lernen sehr schnell, dass bestimmte Verhaltensweisen – Betteln, Miauen, Streichen um die Beine – zum gewünschten Ergebnis führen. Wird darauf regelmäßig mit Snacks reagiert, entsteht ein festes Muster. Die Katze fordert immer häufiger, nicht aus Hunger, sondern weil sie gelernt hat, dass Aufmerksamkeit mit Futter belohnt wird. Das kann den Alltag stark beeinflussen und führt oft zu Frust auf beiden Seiten.

Auch die Art der Leckerlis spielt eine Rolle. Getrocknete Fleischstücke, Pasten, cremige Snacks oder knusprige Häppchen unterscheiden sich stark in Zusammensetzung und Nährwert. Manche Produkte enthalten Zusatzstoffe, die zwar gut schmecken, aber keinen echten Mehrwert für die Gesundheit bieten. Andere wiederum können sinnvoll eingesetzt werden, etwa als Trainingshilfe oder zur Medikamentengabe – allerdings immer in Maßen und bewusst.

Eine gute Strategie ist es, Snacks nicht „zusätzlich“ zu sehen, sondern als Teil der täglichen Gesamtmenge. Wer das berücksichtigt, behält die Kontrolle und verhindert ungewollte Folgen. Alternativ können auch spielerische Beschäftigung, Streicheleinheiten oder gemeinsame Rituale als Belohnung dienen. Viele Katzen reagieren darauf genauso positiv wie auf Futter – oft sogar nachhaltiger.

Langfristig lohnt es sich, das eigene Verhalten zu hinterfragen: Wird wirklich die Katze belohnt – oder beruhigt man sich selbst mit dem Griff zur Leckerli-Dose? Ein bewusster Umgang mit kleinen Extras trägt entscheidend dazu bei, dass die Katze gesund, aktiv und ausgeglichen bleibt, ohne dass Genuss oder Freude verloren gehen.

Futterumstellung – Futtermengen sicher anpassen

Bei einer Futterumstellung verändern sich auch die Futtermengen bei Katzen. Neues Futter hat oft eine andere Energiedichte. Deshalb sollte die Umstellung langsam erfolgen, während die Futtermenge angepasst wird.

Die richtige Katzenernährung berücksichtigt dabei sowohl Verträglichkeit als auch Kaloriengehalt. Eine schrittweise Anpassung schützt vor Verdauungsproblemen und Gewichtsschwankungen.

Krankheit & Spezialfutter – wenn die Futtermenge medizinisch wird

Bei Erkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen oder Magen-Darm-Problemen müssen Futtermengen bei Katzen medizinisch angepasst werden. Spezialfutter hat oft eine andere Energiedichte, weshalb die Futtermenge für Katzen berechnen hier besonders wichtig ist.

In solchen Fällen sollte die richtige Katzenernährung immer in Absprache mit dem Tierarzt erfolgen, um optimale Versorgung sicherzustellen.

Fallbeispiele – typische Fehler und erfolgreiche Lösungen

Ein Wohnungskater nahm stetig zu, obwohl die Futtermenge laut Packungsempfehlung korrekt war. Nach Umstellung auf Nassfutter und Anpassung der Futtermengen bei Katzen normalisierte sich das Gewicht.

Eine ältere Katze verlor bei einer schlecht geplanten Diät Muskelmasse. Erst die Anpassung der richtigen Katzenernährung mit proteinreichem Futter führte zu gesundem Gewichtsverlust.

Diese Beispiele zeigen, wie wichtig individuelles Vorgehen ist.

Fazit – Futtermengen bei Katzen bewusst und gesund gestalten

Futtermengen bei Katzen sind kein starres Konzept, sondern ein dynamischer Prozess. Wer Gewicht, Aktivität, Alter und Futterart berücksichtigt, schafft die Grundlage für ein langes, gesundes Katzenleben. Die richtige Katzenernährung bedeutet nicht Verzicht, sondern Balance.

Wenn Du lernst, die Futtermenge für Katzen zu berechnen und regelmäßig anzupassen, kannst Du Übergewicht vermeiden und eine Diät bei Katzen oft ganz verhindern. Bewusstes Füttern ist ein Akt der Fürsorge – und einer der wichtigsten Beiträge zur Gesundheit Deiner Katze.

FAQ + Tabelle „Futtermengen-Übersicht für Katzen“

Wie oft sollte ich meine Katze füttern?
Mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag sind ideal und erleichtern die Kontrolle der Futtermengen.

Wie erkenne ich, ob die Futtermenge passt?
Idealgewicht, fühlbare Rippen und stabile Energie sind gute Indikatoren.

Ist eine Diät bei Katzen gefährlich?
Nur, wenn sie zu schnell erfolgt. Langsame Anpassung ist sicher und gesund.

Tabelle: Futtermengen-Orientierung (Beispiel)

Katze Haltung Futterart Richtwert pro Tag
4 kg Wohnung Nassfutter ca. 200–250 g
4 kg Wohnung Trockenfutter ca. 45–55 g
5 kg Freigang Nassfutter ca. 250–300 g

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